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Pflanzenerde Rechner

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Wie viel Pflanzenerde brauche ich?Wie viel ist ein Kubikmeter Pflanzenerde?Pflanzenerde Rechner — wie berechnet man die Menge der Gartenerde?Was ist Erde? — DefinitionGrundtypen von BodenBodenabtragung vs BodenerhaltungFAQs

Wir haben diesen Rechner entwickelt, damit du genau bestimmen kannst, wie viel Pflanzenerde du brauchst — egal, ob es sich um Mutterboden, Kompost 🇺🇸, Mulch 🇺🇸 oder Nachdüngung handelt. Schließlich möchte niemand zu viel Geld für die Gartenmaterialien ausgeben. Lies weiter, um besser zu verstehen, wie unser Pflanzenerde-Rechner funktioniert, damit du dir nie wieder Gedanken über diese mühsamen Berechnungen machen musst!

Für den neugierigen Leser sind Informationen zu Themen, die jeder Landwirt oder Hobbygärtner kennen sollte, im Text enthalten. Wir stellen eine Definition für Pflanzenerde vor und erklären, wie Erdboden eigentlich entsteht. Außerdem besprechen wir die verschiedenen Bodentypen und zwei Prozesse, die dir beim Anbau von Pflanzen helfen — Bodenerhaltung und Bodenabtragung.

Bild von Händen, die eine Handvoll Erde halten

Wie viel Pflanzenerde brauche ich?

„Wie viel Pflanzenerde brauche ich?” ist eine Frage, die häufig zu Beginn der Gartenarbeit und dem Pflanzenanbau gestellt wird. Du kannst diese Frage auf folgende Weise beantworten:

  1. Bestimme die Länge und Breite der Fläche, die du mit Pflanzenerde bedecken möchtest. Wir können zum Beispiel von einer Fläche mit der Länge l = 14 m und der Breite b = 4 m ausgehen.
  2. Berechne die Fläche, indem du die Länge mit der Breite multiplizierst. In unserem Fall ist A = 14 ∙ 4 = 56 m². Du kannst die Fläche auch direkt in unseren Rechner eingeben, wenn du eine kompliziertere Form als ein Rechteck wählst.
  3. Ermittle die Tiefe — also die Dicke der Schicht der Pflanzenerde. Nehmen wir an, sie beträgt d = 0,5 m.
  4. Multipliziere die Fläche mit der Tiefe der Erdschicht, um das Volumen zu erhalten: 56 ∙ 0,5 = 28 m³.
  5. Die benötigte Menge Pflanzenerde entspricht diesem Wert und wird von unserem Rechner angezeigt.

Du hast andere Materialien als Pflanzenerde? Kein Problem! Sieh dir unseren Sand Rechner oder den Kies Rechner an, die genau für diese Zwecke erstellt wurden.

Wie viel ist ein Kubikmeter Pflanzenerde?

Um das Gewicht eines Kubikmeters Pflanzenerde zu berechnen, musst du einfach das Volumen mit der Dichte multiplizieren. Gib die Dichte der Erde in den Pflanzenerde-Rechner ein, und die Berechnung wird mühelos durchgeführt. Um die Dichte deiner Erde herauszufinden, wirf einen Blick auf die Verpackung (wenn du sie in einem Gartengeschäft gekauft hast) oder versuche, sie mit Omni's Dichte-Rechner selber zu ermitteln.

Sobald du das Gesamtgewicht der Pflanzenerde kennst, die du kaufen musst, brauchst du dir keine Sorgen machen, dass du zu viel für dieses Material ausgibst. Aber wie viel genau wirst du ausgeben? Wie viel kostet ein Kubikmeter Pflanzenerde? Auch dabei kann dir unser Rechner helfen — gib den Preis für deine Pflanzenerde ein (pro Masseneinheit, z. B. Tonne, oder pro Volumeneinheit, z. B. Kubikmeter). Der Rechner zeigt dann die Gesamtkosten für die von dir benötigten Pflanzenerde an.

Pflanzenerde Rechner — wie berechnet man die Menge der Gartenerde?

Stell dir vor, du hast gerade dein schönes Haus gebaut, dessen Dach mit warmen roten Ziegeln gedeckt ist. Du möchtest es mit einer Rasenfläche und einem Pflasterbett aus Fliesen umgeben. Um die Menge an Pflastersand zu berechnen, die du kaufen musst, bevor du dich an die Arbeit machst, empfehlen wir dir, unseren Pflastersand Rechner zu besuchen. Es wäre schade, wenn du zu viel oder — noch schlimmer — zu wenig Material kaufst und noch einmal in den Baumarkt fahren musst.

Kommen wir nun zur Rasenfläche. Wir möchten die benötigte Menge und die Kosten für die Gartenerde berechnen. Wie du in der Abbildung unten siehst, können wir nicht einfach die Breite und Länge in unseren Rechner eingeben, da sich in der Mitte des Gartens ein Pool befindet. Wie gehen wir mit diesem Problem um?

Plan eines typischen Gartengrundstücks
  1. Zuerst müssen wir die Wiese in vier Rechtecke unterteilen: 1, 2, 3 und 4.

  2. Jetzt müssen wir die Breite und Länge jedes Teilstücks messen:

    • Teilstück 1 hat eine Breite von 2 Metern und eine Länge von 25 Metern,
    • Teilstück 2 hat eine Breite von 3 m und eine Länge von 2 m,
    • Teilstück 3 hat eine Breite von 3 m und eine Länge von 10 m,
    • Teilstück 4 hat eine Breite von 2,7 m und eine Länge von 25 m.
  3. Berechnen wir den Flächeninhalt jedes Rechtecks:

    • Teilstück 1: Die Fläche ist gleich 2 m ∙ 25 m = 50 m²,
    • Teilstück 2: Die Fläche ist gleich 3 m ∙ 2 m =6 m²,
    • Teilstück 3: Die Fläche ist gleich 3 m ∙ 10 m = 30 m² und
    • Teilstück 4: Die Fläche ist gleich 2,7 m ∙ 25 m = 67,5 m².
  4. Wir müssen diese vier Teilstücke addieren, um die Oberfläche des gesamten Wiesenstücks zu erhalten:

    50 m² + 6 m² + 30 m² + 67,5 m² = 153,5 m².

  5. Es ist an der Zeit, die gewünschte Dicke (Tiefe) der Bodenschicht zu wählen. Sagen wir 0,6 m. Wir möchten genügend Platz schaffen, damit die Graswurzeln frei und ohne Hindernisse wachsen können. Außerdem kann eine dickere Schicht Pflanzenboden mehr Wasser aufnehmen und die Feuchtigkeit über einen längeren Zeitraum halten.

  6. Du kannst das benötigte Volumen der Pflanzenerde berechnen, indem du die Rasenfläche mit der gewünschten Bodentiefe multiplizierst.

    153,5 m² ∙ 0,6 m= 92,1 m³.

  7. Zuletzt kannst du das Gewicht der benötigten Pflanzenerde und ihre Kosten abschätzen. Das Gewicht zu kennen, kann sich für den Transport der Erde als nützlich erweisen. Es wäre schön zu wissen, dass dein LKW oder Anhänger die Last deines Einkaufs aushält. Wie wir bereits erwähnt haben, solltest du die Dichte der gewählten Erde auf der Verpackung finden. Du musst sie nur mit dem berechneten Volumen des Pflanzenbodens multiplizieren.

  8. Und zu guter Letzt — das Geld. Kannst du dir eine solche Ausgabe leisten? Vielleicht können wir etwas Geld sparen, indem wir die Dicke reduzieren? Um das zu erfahren, musst du die Gesamtkosten berechnen. Tue das mit unserem Pflanzenboden-Rechner, indem du das Volumen des gekauften Bodens oder sein Gewicht mit dem Preis für einen Kubikmeter/ eine Tonne multiplizierst (du kannst im Rechner auch noch weitere Gewichts- oder Volumeneinheiten auswählen).

Jetzt kannst du dich endlich im Pool entspannen und deine Freunde zum Grillen einladen!

Was ist Erde? — Definition

Hast du dich schon mal gefragt, worauf du gerade herumtrampelst? War es schon immer da? Nun, der einfachste Weg, diese Fragen zu beantworten, wäre zu erklären, was die Definition von Erde ist. Er ist eine Mischung aus Dingen, die heruntergefallen sind oder sich einfach auf dem Boden befunden haben. Er besteht aus organischen Stoffen, Flüssigkeiten, Gasen, Mineralien und lebenden Organismen.

Der Erdbodem ist durch endlose Wechselwirkungen zwischen diesen Bestandteilen entstanden, unter dem Einfluss von Klima, Wetter und viel, viel Zeit. Am Anfang steht in der Regel ein Ausgangsmaterial wie Quarz, Kalzit oder Feldspat, das der Verwitterung unterliegt — dem Prozess der Zersetzung. Verwitterung kann verursacht werden durch:

  • Physikalische Faktoren — Temperaturschwankungen, Zyklen von Befeuchtung und Trocknung und Materialbewegungen durch Wind, Wasser oder Schwerkraft;
  • Chemische Faktoren — Lösungsvorgänge, Hydrolyse, Oxidation und viele andere und
  • Lebende Organismen — Bakterien, Pilze, Regenwürmer und sogar menschliche Aktivitäten.

Die Verwitterung des Bodens führt dazu, dass das Ausgangsmaterial im Laufe der Zeit in immer kleinere Teile zerfällt. Auf diese Weise entstehen Sand, Schlick und Ton (die Hauptbestandteile des Bodens).

Grundtypen von Boden

Auch wenn du kein Bodenkundler bist, kannst du davon ausgehen, dass es sechs verschiedene Bodentypen gibt:

  1. Sandiger Boden — fühlt sich in der Hand staubig an. Sandige Böden trocknen bei sonnigem Wetter sehr schnell aus, da sie das Wasser nicht besonders gut halten können. Das austretende Wasser wäscht viele Mineralien aus, sodass du beispielsweise Mulch untermischen musst, um deinen Pflanzen angemessene Wachstumsbedingungen zu bieten.
  2. Lehmboden — fühlt sich klebrig und elastisch an — ein bisschen wie Knete. Das Wasser dringt nicht sehr gut ein, da die Struktur des Lehmbodens wenig leere Lufträume lässt. Er ist reich an Inhaltsstoffen, sodass sich deine Pflanzen frei entwickeln sollten, wenn du für eine ausreichende Drainage sorgst.
  3. Schluffboden — eine ideale Bodenart, da sie sehr reich an Mineralstoffen ist und hervorragende Eigenschaften hat, um Feuchtigkeit zu halten.
  4. Torfige Erde — fühlt sich schwammig an. Dieser Bodentyp zeichnet sich durch ein hervorragendes Wasserhaltevermögen aus, aber auch durch eine schlechte Zusammensetzung von Mineralien. Du solltest ihn mit reichhaltigen organischen Stoffen mischen und auf seinen pH-Wert achten (siehe den folgenden Abschnitt - Bodenabtragung vs. Bodenerhaltung).
  5. Kalkhaltiger Boden — besteht aus vielen größeren Partikeln — größeren Körnern und Steinen. Er ist alkalisch, das heißt, er hat einen hohen pH-Wert. Deshalb solltest du etwas sauren Dünger verwenden, um deinen Pflanzen das beste Wachstum zu gewährleisten.
  6. Lehmboden — die beste Art von Boden, von der ein Gärtner träumen kann! Er ist sehr reich an Mineralstoffen, hält das Wasser sehr gut und seine Struktur sorgt für eine gute Drainage. Diese perfekten Eigenschaften werden durch eine ausgewogene Zusammensetzung von Sand, Ton und Schluff verursacht.

Bodenabtragung vs Bodenerhaltung

Die Bodenabtragung (Bodendegradation) ist der von Landwirten und Gärtnern am meisten gefürchtete Bodenprozess. Der Boden verliert seine Kultivierungsfähigkeit, indem die Struktur geschwächt und die reichhaltigen Mineralstoffe ausgewaschen werden. Es gibt mehrere Mechanismen, die zur Bodenverschlechterung führen:

  • Bodenversauerung — der pH-Wert des Bodens sinkt zu stark ab, und er wird zu sauer, damit Pflanzen wachsen können.
  • Bodenversalzung — eine übermäßige Salzanreicherung hemmt ebenfalls das Pflanzenwachstum.
  • Bodenverunreinigung — der Boden ist Abfällen aus menschlicher Produktion oder anderen giftigen Stoffen ausgesetzt. Die im Boden lebenden Mikroorganismen können Abfallstoffe bis zu einem gewissen Grad assimilieren, aber manchmal ist es einfach zu viel ...
  • Desertifikation — kultiviertes Land verwandelt sich in eine Wüste.
  • Erosion — extreme physikalische Kräfte wie Wasser, Wind oder ein Temperaturabfall führen zur Verwitterung des Bodens (siehe den Abschnitt Was ist Erde? — Definition) und transportieren ihn dann von seinem ursprünglichen Ort weg, z. B. bewegt ein Orkan riesige Massen trockenen Mutterbodens.

Um eine Verschlechterung des Bodens zu verhindern und ihn in gutem Zustand zu halten, solltest du dich um die Bodenerhaltung deines Gartens, Hofs oder Feldes genauso gut kümmern, wie um deine Pflanzen oder deinen Rasen.

Wenn dein Boden zu alkalisch ist, kannst du Schwefel oder Aluminiumsulfat verwenden, um ihn saurer zu machen. Umgekehrt kannst du, wenn dein Boden zu sauer ist, gemahlenen Kalk untertragen. Er wird den pH-Wert deines Gartenbodens ausgleichen, indem er ihn alkalischer macht. Achte darauf, dass dein Boden genug Wasser hat. Du kannst Bewässerungssysteme verwenden, um sicherzustellen, dass dein Gartenboden regelmäßig mit Wasser versorgt wird.

Überprüfe, ob dein Boden genügend Stickstoff, Phosphor und Kalium enthält, da diese Mineralstoffe für das Pflanzenwachstum unerlässlich sind. Wenn ein Nährstoffmangel besteht, reichere den Boden mit chemischem oder natürlichem Dünger oder Mulch an. Eine weitere Möglichkeit, den Boden zu erhalten, besteht darin, ihn gut vor physikalischen Umwelteinflüssen zu schützen. Du kannst deinen Garten mit Bäumen und Sträuchern umgeben, um starken Wind abhalten.

FAQs

Wie berechne ich das durchschnittliche Gewicht von Pflanzenerde?

Zur Bestimmung des durchschnittlichen Gewichts von Pflanzenerde:

  1. Bestimme das Gesamtgewicht der Erde.
  2. Dividiere dieses durch das Gesamtvolumen der Erde.
  3. So erhältst du das Gewicht pro Volumeneinheit. Du kannst die Einheiten für Gewicht und Volumen verwenden, mit denen du dich am wohlsten fühlst.

Wie berechne ich das Volumen an Erde in Hochbeeten?

So ermittelst du die benötigte Menge an Erde für dein Hochbeet:

  1. Miss die Breite, Länge und Tiefe der Hochbeete.
  2. Multipliziere die Breite, Länge und Tiefe miteinander.
  3. Du erhältst das Volumen der Erde, das du zum Befüllen deiner Hochbeete brauchst.

Wie viele Säcke Pflanzenerde brauche ich für einen Kubikmeter?

50 Säcke, wenn die Sackgröße 20 Liter beträgt, und 20 Säcke, wenn du 50-Liter-Säcke verwendest. Diese Zahlen ergeben sich aus der Tatsache, dass ein Kubikmeter gleich 1000 Litern entspricht.

Wie groß ist die Fläche, die eine Tonne Pflanzenerde bedeckt?

Die Antwort hängt von der Dichte der Pflanzenerde und ihrem Wassergehalt ab. Bei einer Dichte von 1602 kg/m³ und einer Tiefe von 25 cm würde eine Tonne eine Fläche von 2,2 m² abdecken.

How much soil do you need?

How much will the soil cost you?

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